ÄNGSTE BEIM DATING

Angst vor Ablehnung und Zurückweisung

Ralph Waldo Emerson, ein bedeutender Philosoph über Ängste: „Furcht besiegt mehr Menschen, als irgend etwas anderes auf der Welt.“ Ja, Angst lähmt. Deswegen müssen wir unsere Ängste überwinden und uns von ihnen frei machen. Norman Vincent Peale zeigt uns den Weg mit seinem Leitsatz: „Tu, was du fürchtest, und die Angst stirbt einen sicheren Tod.“


Angstblockaden beim Dating überwinden

„Was wird sie von mir denken, wenn ich sie jetzt einfach anspreche?“ „Was wird er von mir denken, wenn ich ihm sage, dass ich keine Lust auf ein Date habe“ „Wie wird sie reagieren, wenn ich sie zum ersten Mal küsse?“ „Was wird der Ober denken, wenn ich ihm sage, dass uns das Essen nicht geschmeckt hat?“

Aus diesen Fragen spricht die Angst: „Die anderen werden furchtbare Dinge über mich denken“, „ihre Reaktion wird mich zurückstoßen“ oder „das könnte ich nicht ertragen.“ Vor dieser Angst müssen wir uns schützen, diese existenzbedrohende Angst, von anderen abgelehnt zu werden, diese Angst, dass Ablehnung schlimme Folgen für einen haben könnte, ist einfach unerträglich. Wir empfinden Ablehnung als existenzbedrohend, gleichbedeutend mit einem vernichtenden Urteil über unser Leben, so, als wäre das unser Ende.

Als intelligente und vernunftbegabte (?) Wesen entwickeln wir Strategien, Ablehnung und unangenehme Reaktionen zu vermeiden. Eine sehr häufig angewandte und erfolgreiche Strategie und doch die schlechteste von allen ist es, schon vorher alle möglichen negativen Reaktionen im Geiste abzuspulen und dann aus Angst heraus gar nichts zu tun. Dann, so glaubt unser Unterbewusstsein, kann ja auch keine strafende Reaktion vom anderen Menschen kommen. Das ist zwar richtig, aber zu kurz gedacht, denn die Strafe kommt aus uns selbst heraus, wir strafen uns selbst auf übelste Weise: Unser Unterbewusstsein bestätigt uns wieder einmal versagt zu haben, wir fühlen uns hilflos und elend.

Warum ist das so? Unsere Eltern haben uns im Rahmen der notwendigen Erziehung oft kritisiert, belehrt und sanktioniert. Das negative Urteil unserer Eltern über bestimmte unerwünschte Verhaltensweisen haben wir als Kinder unreflektiert auf unsere Person, unsere Persönlichkeit übertragen, beibehalten und wir bestätigen uns die abwertenden Urteile auch heute noch immer wieder durch negative Gedanken und Selbstgespräche. Wir haben es versäumt, dem Kind in uns klarzumachen, dass wir erwachsen geworden sind und dass diese Urteile heute nicht mehr zutreffen, ja noch nie zugetroffen haben.

Fühlen Sie sich vom Inhalt dieser Seite belästigt oder unangenehm berührt? Bitte informieren Sie uns darüber, damit wir das abstellen können. Kopieren Sie dazu die URL in der Browserzeile in das Kontaktformular und beschreiben Sie kurz woran Sie sich stören:  Kontakt

Unser Denken kreist ständig um den einen Punkt: „Was werden die anderen von mir denken?“ „Wie komme ich an?“ „Was wird SIE von mir denken?“ Solche Fragen blockieren uns pausenlos, wenn wir mit anderen Leuten beisammen sind, wenn wir einer tollen Frau begegnen und, wenn wir uns im stillen Kämmerlein mit der vermuteten Meinung anderer über uns beschäftigen. Dadurch verunsichern wir uns selbst, erzeugen Hemmungen, Schüchternheit und wir blocken erfolgreich Erfolg von uns ab. Wenn wir selbstsicher und erfolgreich auftreten wollen, müssen wir lernen, uns von der Meinung der anderen unabhängig zu machen und auf uns selbst zu vertrauen.

Das Fatale ist die Wirkung solcher Ängste und Gedanken auf andere: Da wir kaum aus uns herausgehen und uns lieber im Hintergrund halten, wirken wir auf andere unbeholfen, verschlossen, desinteressiert, ablehnend, arrogant, unterkühlt, misstrauisch, ja vielleicht sogar feindselig. Je mehr wir uns „schützen“, indem wir uns einigeln und verstecken, umso mehr werden wir übergangen und umso mehr fühlen wir uns bestätigt, dass unsere Selbstsicht korrekt ist, nämlich, dass wir nicht o.k. sind. Wir fühlen uns ständig bedroht, selbst dann, wenn uns jemand ein Kompliment macht. Wir haben ständig Angst zu versagen und nicht zu genügen. Setzen, sechs! Deshalb können wir nicht auf andere zugehen und keine so sehnlich gewünschte Partnerschaft oder Liebesbeziehung eingehen.

Dieses negative Selbstbild ist die tiefere Ursache für Angst vor Ablehnung. Das ist falsche Denken. Du musst es durch positive Bilder und Gedanken der Achtung und Liebe deiner selbst ersetzen, wenn du deine Angst überwinden willst. In Kürze folgt hier ein Trainingsprogramm mit praktischen Übungen dazu, die du jeden Tag zu jeder beliebigen Gelegenheit, z.B. in der S-Bahn, im Stau oder, wenn du irgendwo im Wartezimmer sitzt, für dich üben kannst: Ergebnis und Belohnung ist Erfolg beim Dating und ein grandioses Selbstvertrauen. Erfolderlich sind Fleiß und Ausdauer, Geschenke gibt es nur in Form von Erkenntnissen Deiner selbst, willst du an deiner Persönlichkeit arbeiten.

Unsere Buchempfehlungen zur Überwindung von Ängsten

  • Ängste verstehen und überwinden. Wie Sie sich von Angst, Panik und Phobien befreien* Die Angst hat viele Gesichter. Sie meiden Situationen, in denen sie in der Regel einen Angstanfall erleiden. Mit der Zeit verlieren Sie das Selbstvertrauen vollkommen und entwickeln eine Angst vor der Angst. An dieser Stelle setzt dieser Ratgeber an, der Mut macht, sich aus seiner Angst zu befreien. Jeder Mensch besitzt die Fähigkeit, seine Ängste abzubauen. Schritt für Schritt Ängste verstehen und überwinden, Lebenseinstellungen zu verändern und seine körperliche Reaktionen zu beeinflussen.

  • So gewinnen Sie mehr Selbstvertrauen: Ein praktischer Ratgeber zur Überwindung von Minderwertigkeitsgefühlen und Selbstzweifeln* Selbstvertrauen ist nicht angeboren sondern erlernt. Fehlt es uns an Selbstvertrauen, so ist dies auf eine negative Stimme in uns, einem Kritiker in uns zurückzuführen, der uns auf Schritt und Tritt begleitet und keine Gelegenheit ausläßt, uns aufs Schärfste zu verurteilen. Wenn wir unser Selbstvertrauen und unser Selbstwertgefühl steigern möchten, dann müssen wir lernen, den Kritiker aus unserem Leben zu verbannen, an seine Stelle eine aufbauende, aufmunternde und mutmachende Stimme zu setzen und uns selbst den Rücken zu stärken.

  • Selbstvertrauen entwickeln für Dummies* Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein könnte ab und zu nicht schaden. In diesem Buch zeigen Ihnen Brinley Platts und Kate Burton wie Sie am Arbeitsplatz, in einer Beziehung oder in einer Runde mit fremden Menschen Ihren Stärken vertrauen können. Sie erfahren, was Selbstbewusstsein ausmacht, und wie Sie es entwickeln können, wie Sie mit Erwartungen anderer umgehen und wie Sie Ihren eigenen Standpunkt freundlich und gelassen vertreten. Übungen und Checklisten helfen Ihnen, sich Ihrer Stärken bewusst zu werden und Ihre Zweifel zu überwinden.